Startseite

U25Orientierung (Metall/Elektro/Verwaltung)

Seit Februar 2008 führt die AUCOOP eine Beschäftigungs- und Qualifizierungs- maßnahme für Arbeitslosengeld-II-Empfänger/-innen unter 25 Jahren durch. Ziel der Maßnahme ist es, die Chancen der Teilnehmenden auf einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu erhöhen.

Zwei junge Leute in der Metallwerkstatt Das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm findet in den Bereichen Metallbearbeitung und Elektrotechnik statt. Alle Teilnehmenden durchlaufen eine fachpraktische und -theoretische Unterweisung im jeweiligen Beruf. Individuell - abhängig von den Voraussetzungen und Fähigkeiten der Teilnehmenden - werden diese dann einer von drei Gruppen zugeordnet: der Basis-, Aufbau- oder Praxisgruppe. Die Übergänge zwischen den Gruppen sind fließend und teilnehmerabhängig. Zusätzlich zu der betriebsinternen Qualifizierung ist eine externe Schulung von mehreren Wochen bei einem anerkannten Weiterbildungsträger vorgesehen.

Ein Mitarbeiter an der Holzsäge Die Maßnahme für Unter-25-Jährige ist so angelegt, dass die Teilnehmenden 20 Stunden pro Woche in den Werkstätten Metall und Elektro arbeiten und 10 Stunden pro Woche weiterqualifiziert werden. Qualifizierung und Arbeit gehen fließend ineinander über. Durch die langjährige Erfahrung der Aucoop in der überbetrieblichen Ausbildung von jungen Erwachsenen, kann ein Großteil der Qualifizierung in der AUCOOP selbst durchgeführt werden.

Vermittlungsquote bei Unter-25-Jährigen
Die Vermittlungsquote der alten Maßnahme U25 BO, die im Februar 2008 beendet wurde, sieht wie folgt aus: In 2005 haben von 27 ausgeschiedenen Personen sechs ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis und drei eine Ausbildung begonnen (insges. 33 %). In 2006 haben von 28 Abgängen vier eine Arbeitsstelle gefunden und sechs eine Ausbildung begonnen (36 %).

Lagebesprechung im Ausbildungsbüro Eine vollgeschriebene Tafel im Unterrichtsraum Ein Blick in die Elektrowerkstatt
Beschäftigung im Bereich Metall und Elektro

Das Metalllager im Hof der Aucoop Grundsätzlich werden die Teilnehmenden abwechselnd praktische und theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Ebenso sollen sie die elementaren Routinearbeiten über die gesamte Dauer der Maßnahme immer wieder durchgeführen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Arbeiten ermöglicht es, dass alle Teilnehmenden alle anfallenden Tätigkeiten kennenlernen werden: Da alle Arbeiten wiederholt durchgeführt werden, können auch eher langsame Lerner mit der Zeit mehr und mehr Verständnis für die Tätigkeiten und damit auch Interesse an der Arbeit gewinnen.

Kontinuierliche Integrationsbegleitung

Die vermittlungsorientierte Integrationsbegleitung unterstützt die Teilnehmenden bei der beruflichen Integration. Die Begleitung bezieht sich auf alle Bereiche der Integration wie zum Beispiel Sprachintegration, Lebenshilfe, Qualifizierung, berufliche Orientierungshilfe, Jobsuche. Vorrangiges Ziel ist dabei, einen Ausbildungsplatz für die Maßnahmeteilnehmenden zu finden. In Einzel- und Gruppengesprächen, durch individuell angepasste Fortbildungsmöglichkeiten intern und extern sowie durch geeignete Praktika werden die betreffenden Personen befähigt, ihre eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen und Schwächen abzubauen.