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Ausbildungs- und Handwerkscooperative Bremen

Die Ausbildungs- und Handwerkscooperative Bremen e.V., kurz AUCOOP, ist einer der ältesten Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsträger in Bremen. Die AUCOOP führt Maßnahmen und Projekte für bildungs- und sozial benachteiligte Jugendliche und erwachsene Personen durch. Sie sieht ihren allgemeinen gesellschaftspolitischen Auftrag darin, einen praktischen Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit für diese Zielgruppe zu leisten.

Aucoop-Geschäftsführer Michael Tabukasch Die AUCOOP hat in den fast 30 Jahren ihres Bestehens eine große Zahl von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen durchgeführt. In den Räumen der AUCOOP findet seit vielen Jahren eine Berufsbildungsmaßnahme zum Elektroniker / Fachrichtung Energie - und Gebäudetechnik statt. 2004 und 2005 haben, von 35 zur Gesellenprüfung zugelassenen Auszubildenden, 30 (86 %) ihre Prüfung vor der Handwerkskammer Bremen erfolgreich abgelegt. Seit Februar 2005 führt die AUCOOP eine Berufsorientierungsmaßnahme für jüngere Arbeitslosengeld-II-Empfängern mit inzwischen 30 Teilnehmenden durch. Seit März 2005 - in Verbundpartnerschaft mit dem Lagerhaus - organisieren und verwalten wir das Netz-Mitte Bremen.

Die Kantine der AUCOOP ist Treffpunkt in den Pausen Mitarbeiter der AUCOOP in der Verwaltung Die Kantine der AUCOOP ist Treffpunkt in den Pausen

Geschichte der AUCOOP

1976 wurden im Rahmen der damaligen Pädagogik - Cooperative erste Überlegungen zur Gründung eines Vereins angestellt, dessen Aufgabe es sein sollte, die "Berufsnot der Jugendlichen" zu lindern. Andere Interessierte kamen hinzu - Arbeitslose, Handwerker, Lehrer - und so wurde im Frühjahr 1977 nach vielen Diskussionen das "Ausbildungswerk Bremen e. V." gegründet und durch glückliche Zufälle der ehemalige BREMA - Komplex zwischen Weberstrasse und Schildstrasse als idealer Vereinssitz entdeckt. Mehr [externer Link]

Frauen in Männerberufen

Das Schild der Aucoop in der Weberstraße Die AUCOOP hat mehrfach Projekte wie z.B. "Frauen in Männerberufen" durchgeführt. Trotz der schwierigen Ausgangslage (im Zentrum unserer Tätigkeit stehen typische Männer-Handwerksberufe) haben wir für unsere Handwerksbetriebe und unsere Ausbildung stets den Anteil an Frauen zu erhöhen versucht. Mit der Einführung eines QM-Systems 2001 haben wir gender mainstreaming zum Thema gemacht und seit 2005 eine Frauenbeauftragte.